Nachlese, 23. Juli

 In 20th FAI EGC Prievidza

Jetzt sitz ich zuhause und mach endlich Nachlese. Es hat wieder eine längere Sendepause gegeben, aber ich bin nicht von heftigen Schuldgefühlen geplagt, weil…

Am Donnerstag hatte ich ein wenig mit dem Restalkohol vom Internationalen Abend zu kämpfen während Paul wieder eine solide Flugleistung ablieferte und 14. wurde.

Freitag, am Ende der 3. Woche in Prievidza war schon ein wenig „die Luft raus“, Paul flog aber konzentriert und brachte den 9. Tagesplatz heim.

Samstag war nicht nur letzter Flugtag, sondern auch Zeit zum Aufräumen und Einpacken, am Abend fanden Siegerehrung und Abschiedsparty statt. Das Chaos am Boden wurde von Alex noch etwas gesteigert. Er hatte nämlich einigen Damen, die beim Internationalen Abend den Österreichischen Kaiserschmarrn hoch gelobt hatten, eine Extraportion versprochen. Er hielt sein Versprechen und kochte Schmarrn am Boden hockend und ohne Tisch …

Paul legte einen Endspurt ein, flog echt stark und erreichte den 4. Tagesplatz, sodaß er am Ende noch auf den 13. Gesamtrang kletterte. Mag sein, daß er damit nicht ganz zufrieden ist, aber diese Europameisterschaft war sein erster Bewerb nach der Juniorenweltmeisterschaft und sehr stark besetzt. Er steht erst am Anfang und hat noch viel Zeit.

Aus Österreichischer Sicht ist natürlich bedauerlich, daß wir nur 2 Piloten nennen konnten. Es macht mich aber stolz, daß wir auch unter den „segelfliegerischen Großmächten“ Deutschland, Frankreich, Polen und England durchaus mithalten und aufzeigen können.

Warten auf die Siegerehrung

15m Klasse, Sieger Sebastian Kawa, Pl, vor Maximilian Seis, Fr, und Jan Omsels, De

Papa Kawa fotografiert seinen Sohn

Clubklasse: Tom Arscott, GB, vor Gerrard G Dale, GB, und Uwe Wahlig, De

Im Rollstuhl Darius Liaugaudas aus Litauen, Tagessieger Clubklasse am letzten Tag

Priedidza hat einen großartigen Eindruck hinterlassen: Der Flugplatz mit einer neuen Asphaltpiste hat reichlich Platz zum Starten, Landen, für Flugzeuge und Hänger. Ein netter Campingplatz mit gepflegten Sanitäranlagen ist da und ein Flugplatzrestaurant mit guter Speisekarte zu recht günstigen Preisen. Zum Schleppen waren 9 Maschinen der Type WT9 von der hier ansässigen Firma Aerospool im Einsatz. Alles lief wie am Schnürchen. Die Organisation bestand aus vielen begeisterten und freundlichen Leuten. Die Briefings waren kurz und präzise, der Contestdirector ging auf Vorschläge der Teilnehmer ein und traf ruhig seine Entscheidungen. Jetzt laß ich es, genug geschwärmt!

Die Slovaken haben alle Teilnehmer überrascht und begeistert. Bei der Siegerehrung wurde – wie üblich – auch den Organisatoren gedankt. Da gab es minutenlangen Applaus!

Genaue Ergebnisse, schöne Bilder und Videos siehe https://www.egc2019.sk

Rudi

 

 

 

 

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